Bewaffnete Security wehrt Piratenangriff ab

Vier britische Sicherheitsmänner wehrten mit Warnschüssen einen Piratenangriff auf den dänischen Tanker Torm Republican ab.

Das 46.000 Tonnen Schiff war auf dem Weg vom Suezkanal nach Taiwan, als es im Arabischen Meer von sechs Piraten attackiert wurde. Die Sicherheitsmänner und die 21 indischen Crew-Mitglieder wurden nicht verletzt. Das Schiff setzte seine Fahrt fort.

Ein Sprecher der Reederei erklärte nach dem Angriff: “This incident shows that TORM’s decision to use armed guards was the right one”.

Von Piraten unter Feuer genommen wurde auch der japanische Tanker Ginga Bobcat vor der Küste des Jemen im Roten Meer, der Phosphorsäure geladen hatte. Eine Rakete schlug im Brückenaufbau ein. Den Piraten gelang es dennoch nicht, das Schiff zu stoppen. Es setzte seine Fahrt von Marokko nach Indien mit 24 Besatzungsmitgliedern aus Banglasdesh fort.

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Breaking: Evelyne Colombo gerettet, Ehemann tot (mit Update)

Die gerettete Geisel von der französischen Yacht Tribal Kat ist Evelyne Colombo, die Ehefrau des Eigners.

Sie befindet sich unverletzt in Sicherheit an Bord des spanischen Kriegsschiffes Galicia. Die Galicia hatte ein Skiff mit verdächtigen Personen an Bord entdeckt, dass sich in Richtung Somalia bewegte. An Bord des Bootes befand sich eine weiße Frau. Die Spanier versuchten darauf hin, das Boot mit Warnschüssen zu stoppen, aber die Piraten erwiderten das Feuer.

Daraufhin setzte der spanische Kommandant den Bordhubschrauber und ein Boarding Team ein und gab den Befehl, das Piraten-Boot zu versenken. Die Soldaten schossen zunächst den Motor des Skiff in Brand und versenkten es dann. Sieben Piraten und Evelyne Colombo wurden unverletzt geborgen.

Am Freitag morgen hatte die deutsche Fregatte Bayern nach einem Notruf den Katamaran Tribal Kat herrenlos vor der Küste des Jemen entdeckt. An Bord der Yacht gab es Spuren eines Kampfes. Die Behörden vermuten, dass Christian Colombo dort getötet wurde.

  • UPDATE, Sonntag 18 Uhr: Unterdessen bestätige die Familie, dass Christian Colombo, 55, bei der Piraten-Attacke ermordet wurde. Die Leiche hätten die Piraten ins Meer geworfen. Die internationalen Marineeinheiten haben den Tod offiziell noch nicht bestätigt. Dort heißt es nur, Colombo sei vermisst. Mehr

Die Colombos gelten als erfahrene Segler und befanden sich im Rahmen einer Weltreise mit ihrer Yacht auf dem weg von Ägypten nach Malaysia. Alle Warnungen vor den Piratengebieten im Roten Meer, im Golf von Aden und im Indischen Ozean vor Somalia hatten sie in den Wind geschlagen.

  • Mehr Details zur Entführung: hier.
  • Mehr Details zur Befreiung von Evelyne Colombo: hier.

Bewaffnete Security verteidigt Supertanker

Sechs schwer bewaffnete Piraten haben heute morgen im Roten Meer den norwegischen Tanker MT Front Pride angegriffen. Drei britische Söldner an Bord des Schiffes vertrieben die Angreifer mit Warnschüssen.

Der Angriff erfolgte nach Informationen aus Somalia 30 sm nördlich von Eritrea mit Maschinengewehren und Raketen. An Bord der Front Pride (Foto) waren 31 Mann Besatzung plus drei bewaffnete britische Security-Leute. Die Briten schossen zurück und die Piraten brachen den Angriff ab.

Niemand an Bord der Front Pride wurde verletzt. Das Schiff setzte seine Fahrt wie geplant fort.

Finnen nehmen 18 Piraten fest

250 Seemeilen südöstlich von Salalah, Oman haben finnische Marines gestern ein verdächtiges Schiff mit Warnschüssen gestoppt und 18 mutmaßliche Piraten festgenommen.

Das finnische Boardingteam nimmt die Verdächtigen fest

Die Pirate Action Group (PAG) steht unter Verdacht, mit einer Dhau als Mutterschiff und zwei Attack-Skiffs vorgestern einen Frachter angegriffen zu haben. Gestern entdeckte die finnische Fregatte FNS POHJANMAA die PAG und stoppte ihren Fluchtversuch mit Warnschüssen.

Die 18 Verdächtigen wurden an Bord des Kriegsschiffes festgesetzt.

Nach Angaben der europäischen Anti Piraten Mission EuNavFor ist dies der dritte erfolgreiche Zugriff innerhalb von 10 Tagen. Seit Beginn der EuNavFor Operation im Dezember 2008 wurden 80 PAGs eliminiert.