Emirate spendieren Seychellen Anti-Piraten-Einheit

Die Vereinigten Arabischen Emirate (UAE) haben  den Seychellen eine Küstenwachtbasis zur Bekämpfung von Piraten finanziert.

Die Basis wurde für 11,8 Mio. Euro auf der Ille Perseverance eingerichtet und mit fünf Küstenwachbooten ausgerüstet. Die 115 Seychellen-Inseln liegen nördlich von Madagaskar im Indischen Ozean. Mehr…

Arabische Emirate verurteilen Piraten zu lebenslanger Haft

Die Vereinigten Arabischen Emirate (UAE) stecken zehn somalische Piraten lebenslänglich ins Gefängnis.

Die zehn Männer hatten 30 Stunden lang Furcht undf Horror auf dem Bulker Arrilah-I (Foto) verbreitet, als sie versuchten, die 24köpfige Besatzung aus der Zitadelle herauszubomben. Die Piraten wurden schliesslich von UAE-Spezialeinheiten und Einheiten der US Fith Fleet überwältigt und festgenommen.

Die Verurteilung in den Arabischen Emiraten gilt als wichtiger Schritt in der Bekämpfung somalischer Piraten. Bisher hatte Kenia die meisten Prozesse gegen die Seeräuber geführt.

Der kenianische Botschafter Mohamed Gello erklärte dazu:

This was a very strong message the UAE sent, that it had joined in the war against piracy and in prosecuting pirates. The sentences send a very clear signal to the international community that the UAE is ready to deal with piracy very seriously.

Mehr

Counter Piracy Conference in Dubai

The United Arab Emirates, in a partnership between the UAE Ministry of Foreign Affairs and global ports operator DP World, will  convene its second public-private international counter piracy conference in Dubai on 27-28 June.

The two-day event is entitled ‘A Regional Response to Maritime Piracy: Enhancing Public-Private Partnerships and Strengthening Global Engagement’. Mehr…

Sheikh Abdullah bin Zayed al Nahyan (Foto), UAE Minister of Foreign Affairs, said:

The UAE believes that maritime piracy, notably in the Gulf of Aden and the western Indian Ocean, remains of serious global concern. Pirate activity off the coast of Somalia continues to plague our region. Attacks by pirates endanger the lives of hundreds of seafarers, just as they undermine the prosperity and livelihoods of Somalia, its immediate neighbourhood, and the world.

Piraten kidnappen zwei Frachter vor Somalia

Zwei kleine Frachter aus den Vereinigten Emiraten (UAE) mit jeweils rund 15 Mann Besatzung sind in der letzten Woche von Piraten aus Somalia entführt worden.

Die beiden Schiffe MV Leila (Foto) und der Kohlefrachter MV Savina-Fahad gehören der Firma New Port und fuhren seit Jahren somalische Häfen an. Die Entführung der Leila wurde von der europäischen Anti-Piraten-Mission EuNavFor bestätigt, die der Savina Fahad bisher noch nicht.

Nach Angaben aus den UAE hat die Leila Ladung an Bord, die einem somalischen Geschäftsmann gehört. Er verhandelt zur Zeit mit den Vertretern der etwa 12 Piraten, die das Schiff geenteret haben. Angeblich sind sie nicht an der Ladung, sondern nur an Ersatzteilen für ihr eigenes Piratenmutterschiff interessiert.

Es wird vermutet, dass beide Frachter schon bald ohne Lösegeldzahlungen freigelassen werden. Mehr…

Jubba XX zum Schnäppchenpreis frei

Für ein Lösegeld von nur 200.000 Dollar fährt nach Berichten aus Somalia wahrscheinlich heute der arabische Öltanker Jubba XX in die Freiheit.

Das Schiff war am 16. Juli auf dem Weg von den Vereinigten Arabischen Emiraten (UAE) nach Berbera in Somaliland von neun schwer bewaffneten Piraten gekidnappt worden. Die Besitzer der Ladung, Geschäftsleute aus der semiautonomen somalischen  Region Somaliland, nahmen direkten Kontakt mit den Gangstern auf.

Offenkundig waren die Verhandlungen erfolgreich. Die Jubba XX (Foto) war zuletzt als mobile Tankstelle für andere entführte Schiffe wie die MV Dover verwendet worden.

Nach Berichten von Bord der Jubba XX haben die Piraten dort alles gestohlen und weggeschafft, was nicht niet- und nagelfest war. Den 16 Besatzungsmitgliedern blieb nur die Kleidung, die sie bei der Geiselnahme am Körper trugen.

Die durchschnittliche Lösegeldsumme der letzten Monate betrug 5 Mio Dollar pro Schiff.

Öltanker entführt

Die Monsun-Pause ist endgültig vorbei. Am Samstag schlugen Piraten aus Somalia wieder zu und entführten den arabischen Öltanker MV Jubba XX (Foto) im nördlichen indischen Ozean.

Das Schiff war mit 16 Besatzungsmitgliedern auf dem Weg von den Vereinigten arabischen Emiraten (UAE) nach Berbera in der quasiautonomen somalischen Region Somaliland. Es hatte sich bei den Militärverbänden im Indischen Ozean nicht angemeldet.

Überwachungsflugzeuge und Militärhelikopter  beobachteten eine Kursänderung des Schiffes. An Bord sind angeblich neun Piraten. Mehr…

Piraten kidnappen 2.000 Ziegen

Das gibt Gemecker. Somalische Piraten haben ein paar Meilen vor der Küste von Bosaso (Foto) im Norden Somalias einen Frachter aus den Vereinigten Arabischen Emiraten (UAE) mit mindestens 2.000 Ziegen an Bord gekidnappt.

Das bestätigten die Behörden aus der quasiautonomen somalischen Region Puntland. Die Al Nasri war mit der lebenden Fracht und 14 Besatzungsmitgliedern aus Indien und Pakistan auf dem Weg nach Dubai.Es wird vermutet, dass die Seeräuber den Frachter als Mutterschiff für weitere Überfälle benutzen wollen, jetzt aber ein Problem mit den vielen Tieren an Bord haben.

Kommentar: Dieser Überfall ist in mindestens zweierlei Hinsicht interessant.

Erstens scheint die durch den Sommermonsun bedingte Ruhephase in der Piraterie vor dem Horn von Afrika vorbei zu sein. Das Wetter wird besser, die See ruhiger und die Piraten rüsten auf für eine neue Welle von Attacken auf die Handelsschifffahrt.

Zweitens ist es doch einigermaßen überraschend, dass Somalia Schlachtvieh exportiert, wo es dort doch angeblich gerade die schlimmste Hungerkatastrophe seit Jahrzehnten gibt. Das gibt noch einmal Grund, darüber nachzudenken, ob Hilfslieferungen sinnvoll sind. Experten warnen schon lange davor, dass die Gratis-Lebensmittel die regionalen Märkte zerstören. Die Preise für Schlachtvieh und landwirtschaftliche Erzeugnisse brechen zusammen - schließlich gibt es ja alles umsonst. Die Bauern müssen exportieren (wie in diesem Fall) oder gehen pleite.

(Source: somaliareport.com)

VAE: Südkorea trainiert Anti-Piraten-SEK

Kampfschwimmer und Trainer der südkoreanischen AHK-Marines bilden Counter Piracy der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) aus.

130 koreanische Marines sind bereits in Al Ain stationiert. Jetzt soll die Zusammenarbeit verstärkt und underwater demolition Spezialisten eingeflogen werden. Mehr…

Somalia: 2.000 Söldner sollen Piraten jagen

Der Gründer der berüchtigten amerikanischen Söldner-Firma Blackwater (jetzt Xe Services), Eric Prince, soll die Piraterie in Somalia bekämpfen.

Angeblich hält sich Prince bereits in der Region auf. Seine Auftraggeber sollen die Vereinigten Arabischen Emirate (UAE) und andere arabische Staaten sein. Bis zu 2.000 Rekruten sollen für den Kampf gegen die Piraterie ausgebildet und eingesetzt werden. Mehr…

  • Eine interessante Ergänzung zu diesem Thema ist dieses Blog mit umfangreichen Informationen zu den militärischen Vorgängen in und um Somalia.

Koreanischer Frachter entführt

Somalische Piraten kaperten heute vor dem Oman den koreanischen 10.000-Tonnen-Frachter Samho Jewelry (Foto) mit 21 Mann Besatzungsmitgliedern. Mehr…

Das Schiff gehört Samho Shipping und war auf dem Weg von den Vereinigten Arabischen Emiraten UAE nach Sri Lanka.

Unterdessen hat auch die europäische Anti Piraten Mission Atalanta den Vorfall bestätigt.

Für die Freilassung des Tankers Samho Dream wurde Anfang November 2010 angeblich ein Rekord-Lösegeld in Höhe von 9,5 Mio. Dollar bezahlt.