Iran rettet zwei Tanker vor Piratenangriffen

Zwei iranische Öltanker wurden in dieser Woche von iranischen Marineeinheiten gegen Piratenangriffe geschützt.

Das berichtete die iranische Nachrichtenagentur IRNA. Die Namen der beiden betroffenen Schiffe wurden nicht genannt. Der erste Einsatz fand laut Irna bereits am Montag vor Musvat/Oman statt. Der zweite im Bab el-Mandeb, der Verbindung zwischen Rotem Meer und Golf von Aden. Die Tankerbesatzungen hatten über Piratenangriffe berichtet und Hilfe angefordert.  Mehr…

Maersk Texas: Schiesserei mit Piraten, Iran hilft

Die Maersk Texas (Foto zeigt das Schwesterschiff Maersk Illinois) ist gestern Mittag vor Fujairah im Golf von Oman in eine Schiesserei mit Piraten verwickelt worden.

Der unter US-Flagge fahrende Frachter wurde aus einer Gruppe von 20 kleineren Schiffen attackiert. Die bewaffnete Security an Bord erwiderte das Feuer und zwang die Angreifer zum Abbuch der Aktion. Iranische Marineeinheiten eilten der Maersk Texas zuerst zur Hilfe. Das berichtete ein Sprecher von Maersk unter Berufung auf den Kapitän des Schiffes. Mehr…

Die europäische Anti-Piraten-Mission EuNavFor hält den Zwischenfall für einen Fehlalarm.

Das International Maritime Bureau (IMB) berichtete so:

General cargo vessel MAERSK TEXAS fired upon while underway on 23 May at position 25:29 N – 057:16 E, approximately 28 nm west-southwest of Bandar-e-Jask, Iran. Duty Officer onboard the cargo ship noticed a group of 10 skiffs at a distance of 2 nm from the ship on the starboard side. The forward skiff broke off from the group and approached the ship at a speed of 20-25 knots. The vessel’s Master and security team were both informed. The alarm was raised, fire hoses and SSAS activated. UKMTO and the Iranian Navy were informed. The ship increased its speed and commenced maneuvering away from the skiffs. As the skiffs closed to 500 meters, the embarked armed security team fired warning shots. The skiffs ignored the warning shots and continued to approach aggressively and weapons were sighted on the skiffs. As the skiffs closed to 300 meters the security team once again fired at the skiffs and noticed that the skiffs returned fire towards the ship. Eleven additional skiffs were sighted on the port side advancing towards the ship. As the security team fired warning shots the skiffs stopped and moved away. The skiffs on the starboard side continued to chase the ship. After 12 minutes from the initial approach, the skiffs moved away towards a dhow in the vicinity. No damage or injuries to crew were reported. While the large number of skiffs involved resembles fishermen firing upon a merchant vessel transiting through their fishing area, vessel’s master reported to authorities that assailants’ observed physical features resembled those of Somali pirates. (IMB, Open Press)

Supertanker von Piraten attackiert

Somalische Piraten haben am Wochenende mehrfach versucht, den iranischen VLCC Hatef am Eingang zum Golf von Aden zu kidnappen.

Das berichtete die iranische Nachrichtenagentur Fars heute. Schließlich eilten dem 333 Meter langen Tanker iranische Marineeinheiten zur Hilfe und verjagten die Seeräuber, die mit vier Schnellbooten angegriffen hatten.

Die Hatef war auf dem Weg von Khark/Iran zum Suezkanal.

MSC OSLO entkommt Piratenangriff

Der Containerfrachter MSC Oslo (Foto) entkam am Sonntagvormittag einem Piratenangriff vor der Küste Somalias.

Die Seeräuber hatten das Schiff nach Angaben von SomaliaReport (letzter Absatz) mit zwei Skiffs attackiert und beschossen. Ein Security Team an Bord der MSC Oslo erwiderte das Feuer und schlug die Angreifer in die Flucht.

Die NATO warnt unterdessen alle Schiffsführer in den High Risk Gebieten vor einer verstärkten Piratenaktivität, die seit zwei Wochen zu beobachten sei.

Deutsche Marinesoldaten nehmen Piraten fest. Bereits am Mittwoch wurden Marineeinheiten vom deutschen Einsatzgruppenversorger Berlin gegen Piraten im Golf von Aden vor der Küste Somalias eingesetzt. Am 22. Februar hatte der 244 m lange Tanker North Sea einen Notruf abgesetzt, als er von einem Skiff aus beschossen wurde. Das Security Team der North Sea schoss zurück und schlug die Piraten in die Flucht. Zwei Sea King Helikopter der Berlin nahmen die Vorfolgung auf und stoppten das Skiff mit Warnschüssen. Ein Boarding Team der Berlin nahm danach acht Verdächtige fest (Foto) und brachte sie an Bord des deutschen Kriegsschiffes.
Die EuNavFor hat den Vorgang bestätigt.
Bericht des NDR: hier.
Hier ist eine engl. Zusammenfassung des Vorfalls mit exakten Daten, Koordinaten und Zahlen:

Tanker attacked on 22 February while underway in position 13:30 N –  050:22 E, in the Arabian Sea. One skiff sighted approaching the ship  from 1.6 nm from starboard bow.  The onboard armed security team came to  the bridge and identified weapons in the skiff and fired one warning  shot. The pirates then fired upon the tanker with AK-47s. An exchange of  fire took place with the security team. Master took evasive maneuvers,  sent a distress message, contacted relevant authorities, and mustered  non-bridge crew personnel in a safe room. A nearby warship dispatched a  helicopter to the location. The pirates aborted the attempted attack  after firing 50-60 rounds and moved away (IMB) - Quelle: gcaptain.com



Worldwide Maritime Crime and Piracy Update – week of 16 February 2012 (source: ONI). Der Angriff auf die North Sea ist durch das rote Symbol vor dem Horn von Afrika symbolisiert.

Deutsche Marinesoldaten nehmen Piraten fest. Bereits am Mittwoch wurden Marineeinheiten vom deutschen Einsatzgruppenversorger Berlin gegen Piraten im Golf von Aden vor der Küste Somalias eingesetzt. Am 22. Februar hatte der 244 m lange Tanker North Sea einen Notruf abgesetzt, als er von einem Skiff aus beschossen wurde. Das Security Team der North Sea schoss zurück und schlug die Piraten in die Flucht. Zwei Sea King Helikopter der Berlin nahmen die Vorfolgung auf und stoppten das Skiff mit Warnschüssen. Ein Boarding Team der Berlin nahm danach acht Verdächtige fest (Foto) und brachte sie an Bord des deutschen Kriegsschiffes.

Hier ist eine engl. Zusammenfassung des Vorfalls mit exakten Daten, Koordinaten und Zahlen:

Tanker attacked on 22 February while underway in position 13:30 N – 050:22 E, in the Arabian Sea. One skiff sighted approaching the ship from 1.6 nm from starboard bow.  The onboard armed security team came to the bridge and identified weapons in the skiff and fired one warning shot. The pirates then fired upon the tanker with AK-47s. An exchange of fire took place with the security team. Master took evasive maneuvers, sent a distress message, contacted relevant authorities, and mustered non-bridge crew personnel in a safe room. A nearby warship dispatched a helicopter to the location. The pirates aborted the attempted attack after firing 50-60 rounds and moved away (IMB) - Quelle: gcaptain.com

Worldwide Maritime Crime and Piracy Update – week of 16 February 2012 (source: ONI). Der Angriff auf die North Sea ist durch das rote Symbol vor dem Horn von Afrika symbolisiert.

Piraten attackieren Flagschiff der europäischen Anti-Piraten-Mission EuNavFor

Ein Skiff voller Piraten hat das Flagschiff der europäischen Anti-Piraten-Mission Atalanta (EUNavFor) angegriffen. Sie versuchten sogar, die spanische ESPS Patino zu entern. Darauf eröffneten die Spanier das Feuer. Dabei wurden fünf der sieben Piraten verletzt, einer ging über Bord und ist vermisst.

Die Piraten ergeben sich

Die Patino hatte gerade ein Schiff der Welternährungshilfe mit Nahrungsmitteln nach Somalia eskortiert, als die Männer angriffen und musste sogar ihren Bordhelikopter einsetzen. Alle Piraten wurden festgenommen und befinden sich jetzt an Bord des Kriegsschiffes.

Die ESPS Patino (links) mit einem Konvoi des Welternährungsprogrammes (Foto EuNavFor)

Der Angriff erfolgte in der Nacht zum Donnerstag. In der Dunkelheit hatten die Piraten den Versorger wahrscheinlich mit einem Frachter verwechselt. Die Patino ist mit acht Maschinengewehren ausgerüstet und hat eine Besatzung von 154 Marinesoldaten.

  • Originalmeldung der EuNavFor: hier.
(UPDATE) - Gleich zwei Piratenangriffe hat die RSS Endeavour (Foto) aus Singapur diese Woche vor Somalia abgewehrt. 
Das Kriegsschiff patrouillierte im Auftrag der Combined Task Force (CTF)  151  den Internationally Recommended Transit Corridor (IRTC) im Golf von Aden, als es kurz hintereinander von zwei Handelsschiffen zur Hilfe gerufen wurde.
Zuerst meldete die BW Broker ein verdächtiges Skiff mit Waffen und Enterleitern an Bord. Danach rief die Elka Athina um Hilfe. In beiden Fällen verjagte der Bordhubschrauber die Angreifer und folgte ihnen schließlich bis zu ihrem Mutterschiff, einer Dhau. Dort versenkte die Helikopterbesatzung das Skiff. Die mutmasslichen Piraten waren zuvor an Bord der Dhau gegangen und blieben unbehelligt. Mehr…
UPDATE »»> Interessanterweise will jetzt auch die deutsche Fregatte Köln ein bisschen was von Ruhm und Ehre bei dieser Aktion abhaben (dabei hätte sie das gar nicht nötig, so erfolgreich und konsequent wie sie in den letzten Wochen vor Somalia operiert hat). Aber jetzt die Köln-Story: Am Dienstag Abend traf die Köln auf die verdächtige Dhau, schickte ein boarding-Kommando rüber und nahm 21 Verdächtige fest. 19 von ihnen sind mutmaßliche Piraten und bleiben vorerst an Bord der Köln. Die zwei übrigen gehören zu jemenitischen Stammbesatzung der Dhau und schippern jetzt ihr Schiff mit Unterstützung von Bundeswehr-Matrosen zurück in den Jemen. Wahrscheinlich dümpelt die Köln hinterher, damit den Jungs ja nichts passiert. Mehr…

(UPDATE) - Gleich zwei Piratenangriffe hat die RSS Endeavour (Foto) aus Singapur diese Woche vor Somalia abgewehrt. 

Das Kriegsschiff patrouillierte im Auftrag der Combined Task Force (CTF) 151 den Internationally Recommended Transit Corridor (IRTC) im Golf von Aden, als es kurz hintereinander von zwei Handelsschiffen zur Hilfe gerufen wurde.

Zuerst meldete die BW Broker ein verdächtiges Skiff mit Waffen und Enterleitern an Bord. Danach rief die Elka Athina um Hilfe. In beiden Fällen verjagte der Bordhubschrauber die Angreifer und folgte ihnen schließlich bis zu ihrem Mutterschiff, einer Dhau. Dort versenkte die Helikopterbesatzung das Skiff. Die mutmasslichen Piraten waren zuvor an Bord der Dhau gegangen und blieben unbehelligt. Mehr…

UPDATE »»> Interessanterweise will jetzt auch die deutsche Fregatte Köln ein bisschen was von Ruhm und Ehre bei dieser Aktion abhaben (dabei hätte sie das gar nicht nötig, so erfolgreich und konsequent wie sie in den letzten Wochen vor Somalia operiert hat). Aber jetzt die Köln-Story: Am Dienstag Abend traf die Köln auf die verdächtige Dhau, schickte ein boarding-Kommando rüber und nahm 21 Verdächtige fest. 19 von ihnen sind mutmaßliche Piraten und bleiben vorerst an Bord der Köln. Die zwei übrigen gehören zu jemenitischen Stammbesatzung der Dhau und schippern jetzt ihr Schiff mit Unterstützung von Bundeswehr-Matrosen zurück in den Jemen. Wahrscheinlich dümpelt die Köln hinterher, damit den Jungs ja nichts passiert. Mehr…

Indisches Kriegsschiff verhindert Piraten-Angriff

Das indische Kriegsschiff INS Sukanya hat am Dienstag im Golf von Aden einen Piratenangriff auf den Frachter MV Desh Rakshak vereitelt.

Die Desh Rakshak hatte einen Notuf abgesetzt, als sich eine verdächtige Dhau mit einem Skiff im Schlepp näherte. Die Sukanya schickte ihren Chetak Helikopter und stoppte die Dhau. Dann beschlagnahmte ein Boarding Team (Foto) die Waffen und anderes Piraten-Equipment an Bord und versenkte die Gegenstände im Meer.

Danach wurde den mutmaßlichen Piraten ihr Schiff zurückgegeben. Mehr…

Piraten-Angriff auf MV An Ning Jiang von Security abgewehrt

Ein Piraten-Angriff auf den chinesischen Frachter An Ning Jiang (Foto) wurde gestern abgewehrt.

Die Piraten hatten das Schiff nach Angaben von SomaliaReport 85 sm östlich von Mombasa/Kenia angegriffen. Die Crew zog sich in Zitadelle zurück und überließ einem  Security-Team die Verteidigung. Diesem gelang es, den Angriuff zurückzuschlagen. Ob dabei Seeräuber zu Schaden kamen - unbekannt.

Das Schiff hat unterdessen Mombasa erreicht.

EuNavFor bestätigt Segler-Drama auf der Tribal Kat

Die europäische Anti-Piraten-Mission EuNavFor bestätigte heute offiziell, was ich schon am Sonntag gemeldet hatte: Beim Piratenangriff auf die französischen Yacht Tribal Kat wurde der Skipper Christian Colombo ermordet. Seine Ehefrau Evelyne wurde von Piraten entführt und vom Boarding-Team des spanischen Kriegsschiffes Galicia befreit.

Die sieben festgenommenen Verdächtigen wurden der französischen Marine übergeben.

Die offizielle Meldung der EuNavFor: hier.

Iran rettet Frachter vor Piraten-Attacke

Admiral Seyyed Mahmoud Mousavi

 Mit gleich zwölf Booten (sogenannte Skiffs) griffen Piraten in der letzten Woche im Golf von Aden (GOA) den iranischen Frachter Sa’ee an.

Eines der 15 Kriegsschiffe, die der Iran in den Golf entsandt hat griff ein und vertrieb die Angreifer. Das teilte gestern der iranische Admiral Seyyed Mahmoud Mousavi (Foto) mit. Nähere Angaben gab es nicht.

Den (englischen) Originaltext der Meldung lest ihr nach dem Jump.

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(Source: presstv.ir)

Piratenangriff auf schwedischen Tanker vor Benin

Im Golf von Guinea vor der westafrikanischen Küste werden die Piraten immer aktiver.

Nach dem Überfall auf einen italienischen Tanker Ende Juli, griffen sie am vergangenen Sonntag den schwedischen Tanker Gotland Sofia (Foto) an und enterten das Schiff.

Die Küstenwache von Benin erschien aber schnell am Tatort und schlug die Gangster in die Flucht. Die Besatzung blieb unversehrt, das Schiff wurde nur leicht beschädigt und setzte seine Reise fort.

Bewaffnete Security verteidigt Supertanker

Sechs schwer bewaffnete Piraten haben heute morgen im Roten Meer den norwegischen Tanker MT Front Pride angegriffen. Drei britische Söldner an Bord des Schiffes vertrieben die Angreifer mit Warnschüssen.

Der Angriff erfolgte nach Informationen aus Somalia 30 sm nördlich von Eritrea mit Maschinengewehren und Raketen. An Bord der Front Pride (Foto) waren 31 Mann Besatzung plus drei bewaffnete britische Security-Leute. Die Briten schossen zurück und die Piraten brachen den Angriff ab.

Niemand an Bord der Front Pride wurde verletzt. Das Schiff setzte seine Fahrt wie geplant fort.

Bewaffnete Security vertreibt Piraten

Wieder ein Beweis dafür, dass nur bewaffnete Sicherheitskräfte an Bord von Handelsschiffen Piraterie wirksam verhindern können: Mit Warnschüssen vertrieben am Samstagmorgen vier Security-Männer des griechischen Frachters MV Elinakos acht angreifende Piraten.

Das indische Kriegsschiff Godavari schickte danach seinen Bordhelikopter, ein Marinekommando seilte sich auf die Piratenboote ab. Weil die Männer aber ihre Waffen und andere Beweismittel längst ins Wasser geworfen hatten, ließen sogar die Inder (die sonst nicht lange fragen, bevor sie ein Schiff versenken) die mutmasslichen Seeräuber weiterfahren.

Die Elinakos setzt ihre Fahrt unbeschädigt fort. Besatzungsmitglieder wurden bei dem Zwischenfall nicht verletzt. Mehr…

Anscheinend war die deutsche Fregatte Niedersachsen auch an der Operation beteiligt.

Für meinen Geschmack ein bisschen viel Aufwand für acht Piraten, die ja wegen der Söldner an Bord der Elinakos ohnehin schon auf der Flucht waren.

Dazu passt die Meldung, dass auch die deutschen Behörden jetzt offiziell bewaffnetes Personal an Bord deutscher Handelsschiffe zulassen wollen. Aber natürlich sollen das keine Söldner sein, sondern zertifizierte Sicherheitskräfte. Mehr…

Piraten News vom 8. Juli

Der Korea Herald meldet, dass ein südkoreanisches Kriegsschiff schon am Sonntag einen Piratenangriff auf das südkoreanische Handelsschiff STX Azalea verhindert hat.

LiveScience klagt, dass die Piratenangriffe im Indischen Ozean die Wetterbeobachtung gefährden. Insbesondere der Somali low level Jet, einer der Auslöser für den Sommermonsun, kann nicht mehr ausreichend überwacht werden.