Iranische Marine jagt Piraten in die Flucht

40 Piraten in sechs Schnellbooten hat die iranische Marine nach eigenen Angaben am Sonntag im Roten Meer bekämpft.

Die Piraten hätten zwei mal versucht, einen iranischen Frachter zu entern, seien aber in die Flucht geschlagen worden. Ob es bei der Schießerei Tote oder Verwundete unter den Angreifern gab, teilte die iranische Marine nicht mit. Mehr…

Interessant: Normalerweise greifen die Seeräuber aus Somalia mit ein bis zwei Skiffs und maximal 12 Mann an. Aber immer wenn es geben iranische Handelsschiffe geht, kommt eine ganze Piraten-Armada, in diesem Fall 40 Mann stark.

Der Iran hat gerade angekündigt, sein Einsatzgebiet im Kampf gegen Piraten bis über den 10. Breitengrad südwärts auszudehnen.

Piraterie: Hamburgs Innensenator checkt es nicht

Hamburgs Innensenator Michael Neumann (SPD) fordert immer noch, dass Marine und Bundespolizei deutsche Schiffe vor Piraten schützen - dabei ist längst klar, dass die das nicht können.

Die einzige vernünftige und schnelle Alternative sind private bewaffnete Securityteams an Bord der Schiffe in den High Risk Gebieten, vor allem vor Somalia und im Golf von Guinea. Die Leute müssen auf der Stelle mit ernsthaftem Gerät zurückschießen, wenn die Piraten angreifen. Dadurch wurde bisher jede Attacke beendet. Das weiß unterdessen auch der letzte Innenminister (mit Ausnahme Neumanns natürlich).

Die Bundespolizei hat weder Schiffe noch Männer (geschweige denn das Geld), um auf hoher See Operationen durchzuführen. Diese Option immer noch weiter zu diskutieren, statt wirklich etwas zu unternehmen, bedeutet: Noch mehr tote Seeleute, Geiseln, Folter, Vergewaltigung.

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  • Bericht in der Welt zu dieser Thematik: hier.

Deutsche Marine durch Arbeitszeitgesetz in der Piratenjagd behindert

Auf den Versorgungsschiffen der deutschen Marine fahren keine Soldaten, sondern Angestellte. Und zwar streng nach tariflicher Arbeitszeitregelung. Deshalb können keine Marinetanker mehr nach Somalia geschickt werden, um die deutschen Fregatten im Kampf gegen Piraten zu versorgen.

Das wurde jetzt bekannt. Die deutschen Kampfeinheiten müssen von den Versorgern anderer Nationen unterstützt werden. Mehr…

Kommentar. Da hat doch irgendwer im Verteidigungsministerium etwas Grundsätzliches verpennt. Eine Marine, die Dienst nach Vorschrift macht, kann eigentlich gleich eingemottet werden. Ist aber vielleicht auch besser so, dass die deutschen Marinetanker zu Hause bleiben. Im Indischen Ozean machen die Einheiten ja keine Kreuzfahrt, da herrscht Krieg, ein asymmetrischer zwar, aber immerhin: Krieg. Und da wäre es ziemlich doof, wenn ein Teil der Truppe mitten im Einsatz um 17 Uhr den Hammer fallen lässt, weil die Arbeitszeit abgelaufen ist…

Heute war ich beim internationalen Manöver Sandy Beach auf der Ostsee  und habe Minentaucher dabei beobachtet, wie sie eine riesige Mine in  die Luft sprengten. Die Minentaucher sind die härtesten der harten  Jungs bei den SEK Kräften der Marine.
Meinen ausführlichen Bericht lest ihr in den nächsten Tagen hier.
Minensprengung (Quelle: © 2010 Bundeswehr / Lukas Wernicke)

Heute war ich beim internationalen Manöver Sandy Beach auf der Ostsee und habe Minentaucher dabei beobachtet, wie sie eine riesige Mine in die Luft sprengten. Die Minentaucher sind die härtesten der harten Jungs bei den SEK Kräften der Marine.

Meinen ausführlichen Bericht lest ihr in den nächsten Tagen hier.

Minensprengung (Quelle: © 2010 Bundeswehr / Lukas Wernicke)

Indische Navy bringt mysteriöses Schiff auf

Die indische Marine hat 200 sm vor Mumbai den Frachter MV Nafis 1 mit neun Mann an Bord aufgebracht, der seit fast einem Monat durch den indischen Ozean irrt.

Zuerst hieß es, das Schiff sei in der Hand von Piraten und werde für Waffenschmuggel im Auftrag der Al Kaida von Jemen eingesetzt. Die Besatzung behauptete aber, sie seien lediglich wegen eines Maschinenschadens 20 Tage im Meer getrieben.

An Bord wurden nur zwei AK47 versteckt in einem Tank entdeckt. das Schiff ist jetzt in Begleitung der indischen Marine unterwegs zu einem indischen Hafen. Mehr…

UPDATE (19 08 11 17:40): Die Befreiungsaktion wurde von 24 Marines der indischen Elite-Einheit MARCOS mit Unterstützung durch zwei Kampfhelikopter durchgeführt. Mehr…

Ein Mitglied der Marcos-Einheit.

Jetzt zwei deutsche Fregatten im Piraten-Gebiet

Die deutsche Marine schickt eine zweite Fregatte nach Somalia.

Ab September soll die Fregatte Köln (Foto) die Bayern im Kampf gegen die Piraterie unterstützen. Mehr…

Russland und Norwegen üben Anti-Piraten-Einsatz

Einen Anti-Piraten-Einsatz, die Befreiung einer Bohrinsel und eines Zivilschiffes von bewaffneten Extremisten und andere Übungen führen die russische und die norwegische Marine bei einem gemeinsamen Manöver in der Barentsee und im Nordatlantik durch. Das Manöver beginnt heute und soll am nächsten Montag enden.

(Source: de.rian.ru)

Nette Australier: Anstatt die Piraten zu bekämpfen, geben sie ihnen Boote, Kommunikationsgeräte und die Freiheit.
Lest diese Meldung zu diesem Foto: Marines der australischen Fregatte HMAS Stuart erstürmten ein entführtes,  unter jemenitischer Flagge fahrendes Schiff und befreiten die Seeleute  ohne den Einsatz von Schusswaffen, teilte die australische Marine mit.  Die 15 Piraten ergaben sich demnach. Sie hatten das Schiff vor 20 Tagen  attackiert und in ihre Gewalt gebracht.
An Bord des entführten  Schiffes fanden die Marinesoldaten zahlreiche Waffen und Munition,  erklärte die australische Marine weiter. Die Piraten hätten ein  Ruderboot sowie Wasser, Nahrungsmittel, Benzin und Kommunikationsgeräte  erhalten, um zur somalischen Küste zurückzukehren. Mehr…

Nette Australier: Anstatt die Piraten zu bekämpfen, geben sie ihnen Boote, Kommunikationsgeräte und die Freiheit.

Lest diese Meldung zu diesem Foto: Marines der australischen Fregatte HMAS Stuart erstürmten ein entführtes, unter jemenitischer Flagge fahrendes Schiff und befreiten die Seeleute ohne den Einsatz von Schusswaffen, teilte die australische Marine mit. Die 15 Piraten ergaben sich demnach. Sie hatten das Schiff vor 20 Tagen attackiert und in ihre Gewalt gebracht.

An Bord des entführten Schiffes fanden die Marinesoldaten zahlreiche Waffen und Munition, erklärte die australische Marine weiter. Die Piraten hätten ein Ruderboot sowie Wasser, Nahrungsmittel, Benzin und Kommunikationsgeräte erhalten, um zur somalischen Küste zurückzukehren. Mehr…