MV Dover frei

Die MV Dover (Foto) ist frei. Sie wurde von Kriegsschiffen vor der Küste von Bargaal/Somalia abgeholt.

Angeblich wurden 3,8 Mio US-Dollar Lösegeld für das Schiff und seine 24 Besatzungsmitglieder bezahlt.

Die Dover war am 28. Februar entführt worden und diente den Piraten sowohl als Mutterschiff als auch als Gefängnis für die dänischen Geiseln von der Yacht Ing.

Zwei Schiffe freigelassen (mit Update).

Die vietnamesische  Huang-Son-Sun (fährt unter mongolischer Flagge - Foto oben) wurde am 16. September mit 24 Mann Besatzung nach 240 Tagen in der Gewalt von Piraten aus Somalia freigelassen. Mehr… Update 27. Sept: Die vietnamesische Reederei erklärte gestern, es sei ein Lösegeld in Höhe von 2 Mio. US-Dollar bezahlt worden. Die freigelassenen Seeleute sind unterdessen nach Hanoi/Vietnam geflogen worden und werden dort medizinisch behandelt.
Die MV Dover (Foto unten) soll heute freigekommen sein. Eine Bestätigung dafür gibt es bisher noch nicht. Die Dover war am 28. Februar entführt worden.

Zwei Schiffe freigelassen (mit Update).

Die vietnamesische  Huang-Son-Sun (fährt unter mongolischer Flagge - Foto oben) wurde am 16. September mit 24 Mann Besatzung nach 240 Tagen in der Gewalt von Piraten aus Somalia freigelassen. MehrUpdate 27. Sept: Die vietnamesische Reederei erklärte gestern, es sei ein Lösegeld in Höhe von 2 Mio. US-Dollar bezahlt worden. Die freigelassenen Seeleute sind unterdessen nach Hanoi/Vietnam geflogen worden und werden dort medizinisch behandelt.


Die MV Dover (Foto unten) soll heute freigekommen sein. Eine Bestätigung dafür gibt es bisher noch nicht. Die Dover war am 28. Februar entführt worden.

    Breaking: Piraten lassen dänische Familie frei

    Nach sechs Monaten Geiselhaft kam jetzt eine dänische Seglerfamilie in Somalia frei. Die Familie mit drei Kindern und zwei weitere Crewmitglieder sind auf dem Weg nach Kopenhagen.

    Angeblich geht es den Geiseln den Umständen entsprechend gut. Die fünfkopfige Familie Johansen (Foto) und zwei weitere Segler waren mit ihrer Yacht Ing direkt in das High Risk Gebiet vor Somalia gefahren und wurden dort am 24. Februar von Piraten gekidnappt.

    Fast sechs Monate dauerte ihre Geiselhaft. In dieser Zeit wurden sie an Land verschleppt und zuletzt auf dem ebenfalls gekaperten Frachter Dover gefangen gehalten. Mutter und Tochter der Familie erkrankten in dieser Zeit. zum Psychoterror der Piraten gehörte das Angebot, die Geiseln freizulassen, wenn die 13jährige Tochter den Piratenhauptmann heirate.

    Die Piraten behaupten, ein Lösegeld von 3 Mio. Us-Dollar erhalten zu haben. Bestätigt wurde diese Summe offiziell bisher nicht. Mehr…

    Mehr Informationen:

    Breaking: Dänische Familie vor Freilassung

    Somalische Piraten rechnen damit, dass noch diese Woche Lösegelder für die dänischen Geiseln und die Crew des Frachters MV Dover bezahlt werden. Im Laufe der Woche sollen die Geiseln und das Schiff freikommen.

    Das berichtete nach Angaben des gewöhnlich gut informierten Dienstes SomaliaReport ein Pirat von Bord der Dover. Angeblich sollen 3 Mio US-Dollar für die fünfköpfige Familie aus Dänemark (Foto) und zwei weitere Segler und 4 Mio für den Frachter bezahlt werden. Eine unabhängige Bestätigung für diese Informationen gibt es nicht.

    Zuletzt hatten die Piraten Schwierigkeiten, einen Ankerplatz für die Dover zu finden (auf der sich auch die Dänen in Geiselhaft befinden), weil die Bevölkerung der Küstendörfer eine Kooperation mit den Seeräubern ablehnte.

    Die Dover war am 28. Februar vor dem Oman entführt worden. Vier Tage zuvor war die Familie Johansen mit ihrer Yacht Ing direkt in das High-Risk-Gebiet vor Somalia gesegelt und gekidnappt worden.

    Jubba XX zum Schnäppchenpreis frei

    Für ein Lösegeld von nur 200.000 Dollar fährt nach Berichten aus Somalia wahrscheinlich heute der arabische Öltanker Jubba XX in die Freiheit.

    Das Schiff war am 16. Juli auf dem Weg von den Vereinigten Arabischen Emiraten (UAE) nach Berbera in Somaliland von neun schwer bewaffneten Piraten gekidnappt worden. Die Besitzer der Ladung, Geschäftsleute aus der semiautonomen somalischen  Region Somaliland, nahmen direkten Kontakt mit den Gangstern auf.

    Offenkundig waren die Verhandlungen erfolgreich. Die Jubba XX (Foto) war zuletzt als mobile Tankstelle für andere entführte Schiffe wie die MV Dover verwendet worden.

    Nach Berichten von Bord der Jubba XX haben die Piraten dort alles gestohlen und weggeschafft, was nicht niet- und nagelfest war. Den 16 Besatzungsmitgliedern blieb nur die Kleidung, die sie bei der Geiselnahme am Körper trugen.

    Die durchschnittliche Lösegeldsumme der letzten Monate betrug 5 Mio Dollar pro Schiff.

    MV Dover mit dänischen Geiseln verjagt

    Der griechische Frachter MV Dover mit sieben dänischen Geiseln an Bord findet keinen Ankerplatz am Horn von Afrika. Die Bewohner der Küstenorte haben die Piraten vertrieben.

    Das große Schiff irrt wie der fliegende Holländer durch den Golf von Aden. Vorgestern verließen die Jubba XX und die Dover (Foto) ihren Ankerplatz vor Rasu Bina an der Ostküste der semiautonomen Region Puntland, unter anderem weil die Bewohner des Ortes nicht mehr mit den Piraten zusammenarbeiten wollten.

    Jetzt stellen sich Einwohner des Dorfes Booli Moog an der Nordküste Puntlands gegen die Piraten. Nachdem die Dover vor ihrem Strand vor Anker gegangen war, bewaffnete sich die Dorfbewohner und richteten einen Checkpoint an der Zufahrtstraße ein. Dort verweigerten sie sechs Geländefahrzeugen mit Piraten und zwei Investoren den Zugang zum Ort. Die Piraten drehten unverrichteter Dinge wieder ab.

    Ohne Infrastruktur an Land können die Seeräuber ihr kriminelles Geschäft nicht aufrecht erhalten. Sie benötigen Frischwasser, Lebensmittel und vor allem die nur frisch verwendbare Pflanzendroge Khat. Mehr…

    Piraten verlegen zwei Schiffe und dänische Geiseln

    Piraten aus Somalia haben den Tanker Jubba XX und den Frachter MV Dover zusammen mit der entführten dänischen Familie (Foto) von Rasu Bina um das Horn von Afrika herum vor die Küste des Alula-Distriktes verlegt.

    Es wird vermutet, dass drei Gründe für diese Veränderung ausschlaggebend sein könnten:

    1. Die Dorfältesten in Rasu Bina hatten sich gegen die Anwesenheit von Piraten in ihrer Gemeinde ausgesprochen, damit fiel die Landbasis der Piratengruppe weg.
    2. Die internationalen Militäreinheiten vor der Küste Somalias zeigten mit Aufklärungsflügen und Schiffsbewegungen immer mehr Präsenz. Die Piraten befürchteten einen Angriff.
    3. Für den Abwurf von Lösegeld ist die Rasu Bina Region nicht geeignet. Die Piraten befürchten, dass ihnen das Geld von feindlichen Gruppierungen abgenommen wird, sobald sie damit an Land kommen.

    Vor der Verlegung der Schiffe musste die Dover mit dem Treibstoff der Jubba XX versorgt werden. Ihre Tanks waren leer. Über den physischen und psychischen Zustand der dänischen Familie wurde nichts bekannt.

    (Source: somaliareport.com)

    Streit um die dänischen Geisel

    Die dänischen Geiseln (darunter eine Familie mit Kindern) stehen im Zentrum eines Streites somalischer Piraten.

    Die Auseinandersetzungen sind dadurch entstanden, dass die Dänen von ihren Entführern auf dem gekidnappten Frachter MV Dover untergebracht wurden. Das Schiff ist jedoch in der Gewalt einer anderen Gangstergruppe.

    Im Moment sind beide Piratengruppen daran interessiert, das maximale Lösegeld zu erzielen. Der Wert von Geiseln und Schiffen sinkt jedoch täglich, weil zur Zeit wegen des starken Monsuns weitere Angriffe auf Handelsschiffe im indischen Ozean immer schwieriger werden und selbst das Anlegen an den gekaperten Schiffen auf Reede vor Rasu Bina schwierig wird.

    Den Piraten geht das Geld aus und sie sind dringend auf neue Zahlungen angewiesen. Für die Dänen fordern sie 2 Mio Dollar, für die Dover 3 Mio. Mehr…

    Vor Rasu Bina liegt die gekaperte Dover mit den dänischen Geiseln an Bord. Rasu Bina ist oben rechts (bei den beiden grünen Strichen)

    Dänische Geiseln sollen verlegt werden

    Die sieben Geiseln aus Dänemark (darunter eine 5-köpfige Familie mit Kindern) werden von ihren somalischen Entführern nach Hafun in Puntland verlegt.

    Zur Zeit befinden sich die Dänen auf der gekidnappten MV Dover vor dem somalischen Küstenort Hurdiyo. Die Bevölkerung des Ortes hat die Piraten ultimativ aufgefordert, das Schiff und die Geiseln innerhalb von 14 Tagen freizulassen - oder zu verschwinden. Die Piraten fordern ein Lösegeld von 5-7 Mio. US-Dollar. Bisher wurden ihnen 3 Mio. angeboten. Mehr…