Immer mehr Piraten-Attacken in Westafrika

US-Ausbilder trainieren nigerianische Marine-Offiziere

Die extreme Zunahme von Piraten-Überfällen im Golf von Guinea gefährdet die Zukunft eines der wichtigsten wirtschaftlichen Hotspots in Westafrika.

Die Anliegerstaaten Nigeria und Angola gehören zu den wichtigsten Ölproduzenten, der Schiffsverkehr im Golf von Guinea wird immer dichter.

Für die organisierte Kriminalität ist das eine Herausforderung. Aber die Strategie der westafrikanischen Piraten unterscheidet sich von der ihrer Kollegen in Somalia/Ostafrika. Geiselnahmen und Lösegelder gehören nicht zu den Taktiken der vor allem aus Nigeria stammenden Gangster. Sie überfallen vor allem Tanker mit höchster Brutalität, entführen das Schiff und pumpen die Ladung ab. Dass sie auch ansonsten alles mitnehmen, was nicht niet- und nagelfest ist, muss nicht eigens erwähnt werden.

Unterdessen versuchen amerikanische und europäische Ausbilder die Küstenwache der Anrainerstaaten zu verstärken. Einen ausführlichen Bericht dazu gibt es in Voice of America.

Widerstand der Besatzung kann tödlich sein.