Zurück von der Piratenjagd. Der deutsche Einsatzgruppenversorger Berlin kommt zurück aus dem Indischen Ozean und macht am Mittwoch wieder in Wilhelmshaven fest. Das kündigte die Bundeswehr jetzt an.
In der Meldung der Bundeswehr heißt es:

Während des Einsatzes befreite die Berlin unter anderen 25 Geiseln, die sich an Bord einer entführten indischen Dhau in der Hand mutmaßlicher somalischer Piraten befanden. Außerdem begleitete der Einsatzgruppenversorger drei Schiffe des Welternährungsprogramms und griff mehrere Piraterieverdächtige in See auf.
Verstärkt wurde der Einsatzgruppenversorger von einem Boardingsicherungsteam (BST) und einem Vessel Protection Detachment (VPD). Auch zwei Bordhubschrauber vom Typ “Sea King”, stationiert im Kieler Marinefliegergeschwader 5, waren mit an Bord eingeschifft.

Mehr über die (nicht ganz so glorreiche) Operation, bei der 25 indische Geiseln befreit und 29 somalische Piraten laufen gelassen wurden: hier.

Zurück von der Piratenjagd. Der deutsche Einsatzgruppenversorger Berlin kommt zurück aus dem Indischen Ozean und macht am Mittwoch wieder in Wilhelmshaven fest. Das kündigte die Bundeswehr jetzt an.

In der Meldung der Bundeswehr heißt es:

Während des Einsatzes befreite die Berlin unter anderen 25 Geiseln, die sich an Bord einer entführten indischen Dhau in der Hand mutmaßlicher somalischer Piraten befanden. Außerdem begleitete der Einsatzgruppenversorger drei Schiffe des Welternährungsprogramms und griff mehrere Piraterieverdächtige in See auf.

Verstärkt wurde der Einsatzgruppenversorger von einem Boardingsicherungsteam (BST) und einem Vessel Protection Detachment (VPD). Auch zwei Bordhubschrauber vom Typ “Sea King”, stationiert im Kieler Marinefliegergeschwader 5, waren mit an Bord eingeschifft.

Mehr über die (nicht ganz so glorreiche) Operation, bei der 25 indische Geiseln befreit und 29 somalische Piraten laufen gelassen wurden: hier.

Soldaten statt Piraten: Diese Dhau mit 92 Passagieren (darunter 33 Kinder und eine schwangere Frau) und 12 Besatzungsmitgliedern dümpelte letzte Woche mit kaputtem Motor irgendwo im Indischen Ozean. Gleich drei Kriegsschiffe der EU-Anti-Piraten-Mission EuNavFor kümmerten sich um das marode Schiff, darunter auch die deutsche Berlin (Foto unten). Techniker arbeiteten die ganze Nacht an der funktionsunfähigen Maschine. Aber ohne Erfolg. Daraufhin wurden Lebensmittel und Wasser auf die Dhau geschafft und die ESPS Patino schleppte den überfüllten Seelenverkäufer in Sicherheit.
Tja, wenn die Patino sonst nix zu tun hat…
Originalmeldung der EuNavFor und mehr Fotos: hier.

Soldaten statt Piraten: Diese Dhau mit 92 Passagieren (darunter 33 Kinder und eine schwangere Frau) und 12 Besatzungsmitgliedern dümpelte letzte Woche mit kaputtem Motor irgendwo im Indischen Ozean. Gleich drei Kriegsschiffe der EU-Anti-Piraten-Mission EuNavFor kümmerten sich um das marode Schiff, darunter auch die deutsche Berlin (Foto unten). Techniker arbeiteten die ganze Nacht an der funktionsunfähigen Maschine. Aber ohne Erfolg. Daraufhin wurden Lebensmittel und Wasser auf die Dhau geschafft und die ESPS Patino schleppte den überfüllten Seelenverkäufer in Sicherheit.

Tja, wenn die Patino sonst nix zu tun hat…

  • Originalmeldung der EuNavFor und mehr Fotos: hier.

Bundeswehr setzt Kampfschwimmer gegen Piraten ein

Die Bundeswehr setzt ihre Navy Seals gegen Piraten vor Somalia ein. Mitglieder der Elitetruppe sind auf dem Einsatzgruppenversorger Berlin stationiert, der zur Zeit der EU Anti Piraten Mission EuNavFor (Atalanta) zugeordnet ist.

Die Kampfschwimmer sollen unter Wasser zu verdächtigen Piratenschiffen oder gekaperten Schiffen schwimmen und die Motoren zerstören.

Dafür verwenden sie sogenannte Unterwasserscooter (Foto). Mehr…

Bundeswehr bestätigt BERLIN-Einsatz gegen Piraten

Die Bundeswehr hat die Aktion des Einsatzgruppenversorgers Berlin (Foto) gegen Piraten bestätigt. Dabei wurden 25 indische Geiseln befreit, 29 somalische Piraten entkamen.

In einer Meldung mit zwei Aktualisierungen heißt es, Auslöser des Einsatzes sei ein Hilferuf des Handelsschiffes Spiliani am 28. Februar um 12:39 MEZ gewesen. Die Berlin schickte ihren Hubschrauber, die Besatzung entdeckte eine verdächtige Dhau, auf der Bordwand sei der Name Alasma gepinselt gewesen (in Wirklichkeit heißt die Dhau Ashma, aber das bemerkten die Deutschen erst später).

In der Meldung heißt es weiter:

Am 29. Februar gegen 5 Uhr mitteleuropäischer Zeit zerstörte der Bordhubschrauber des Einsatzgruppenversorgers Berlin die beiden im Schlepp der Ashma befindlichen unbemannten Skiffs nach Freigabe durch den Force Commander der Operation Atalanta.

Eine Verbindungsaufnahme über den Bordhubschrauber mit der Dhow ergab, dass sich vermutlich 29 Somalier und 25 Inder, diese wahrscheinlich als Geiseln, an Bord der Ashma befinden.

Die Ashma teilte weiter mit, dass sie beabsichtigt, Xaafuun in Somalia anzulaufen, welches frühestens am 2. März geschehen kann. Die der Piraterie Verdächtigen geben an, dort von Bord gehen und die Dhow samt indischer Besatzung freigeben zu wollen.

Die in Händen der Piraten befindliche Dhow Ashma hat in den Morgenstunden des 2. März die somalische Ostküste bei Xaafuun erreicht. Die der Piraterie verdächtigen Personen haben das Schiff verlassen.

Nachdem der indische Kapitän daraufhin dem deutschen Einsatzgruppenversorger Berlin mitgeteilt hatte, dass die Geiselsituation beendet sei, und er sein Schiff wieder unter Kontrolle habe, verlegte die Berlin eigene Kräfte zur Dhow, um eventuell erforderliche Hilfe zu leisten.

Der Vorfall ist abgeschlossen.

  • Die komplette Originalmeldung des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr: hier.
  • Der erste Bericht über die Befreiungsaktion: hier.
  • Informationen über die FGS Berlin: hier.
Deutsche Marinesoldaten nehmen Piraten fest. Bereits am Mittwoch wurden Marineeinheiten vom deutschen Einsatzgruppenversorger Berlin gegen Piraten im Golf von Aden vor der Küste Somalias eingesetzt. Am 22. Februar hatte der 244 m lange Tanker North Sea einen Notruf abgesetzt, als er von einem Skiff aus beschossen wurde. Das Security Team der North Sea schoss zurück und schlug die Piraten in die Flucht. Zwei Sea King Helikopter der Berlin nahmen die Vorfolgung auf und stoppten das Skiff mit Warnschüssen. Ein Boarding Team der Berlin nahm danach acht Verdächtige fest (Foto) und brachte sie an Bord des deutschen Kriegsschiffes.
Die EuNavFor hat den Vorgang bestätigt.
Bericht des NDR: hier.
Hier ist eine engl. Zusammenfassung des Vorfalls mit exakten Daten, Koordinaten und Zahlen:

Tanker attacked on 22 February while underway in position 13:30 N –  050:22 E, in the Arabian Sea. One skiff sighted approaching the ship  from 1.6 nm from starboard bow.  The onboard armed security team came to  the bridge and identified weapons in the skiff and fired one warning  shot. The pirates then fired upon the tanker with AK-47s. An exchange of  fire took place with the security team. Master took evasive maneuvers,  sent a distress message, contacted relevant authorities, and mustered  non-bridge crew personnel in a safe room. A nearby warship dispatched a  helicopter to the location. The pirates aborted the attempted attack  after firing 50-60 rounds and moved away (IMB) - Quelle: gcaptain.com



Worldwide Maritime Crime and Piracy Update – week of 16 February 2012 (source: ONI). Der Angriff auf die North Sea ist durch das rote Symbol vor dem Horn von Afrika symbolisiert.

Deutsche Marinesoldaten nehmen Piraten fest. Bereits am Mittwoch wurden Marineeinheiten vom deutschen Einsatzgruppenversorger Berlin gegen Piraten im Golf von Aden vor der Küste Somalias eingesetzt. Am 22. Februar hatte der 244 m lange Tanker North Sea einen Notruf abgesetzt, als er von einem Skiff aus beschossen wurde. Das Security Team der North Sea schoss zurück und schlug die Piraten in die Flucht. Zwei Sea King Helikopter der Berlin nahmen die Vorfolgung auf und stoppten das Skiff mit Warnschüssen. Ein Boarding Team der Berlin nahm danach acht Verdächtige fest (Foto) und brachte sie an Bord des deutschen Kriegsschiffes.

Hier ist eine engl. Zusammenfassung des Vorfalls mit exakten Daten, Koordinaten und Zahlen:

Tanker attacked on 22 February while underway in position 13:30 N – 050:22 E, in the Arabian Sea. One skiff sighted approaching the ship from 1.6 nm from starboard bow.  The onboard armed security team came to the bridge and identified weapons in the skiff and fired one warning shot. The pirates then fired upon the tanker with AK-47s. An exchange of fire took place with the security team. Master took evasive maneuvers, sent a distress message, contacted relevant authorities, and mustered non-bridge crew personnel in a safe room. A nearby warship dispatched a helicopter to the location. The pirates aborted the attempted attack after firing 50-60 rounds and moved away (IMB) - Quelle: gcaptain.com

Worldwide Maritime Crime and Piracy Update – week of 16 February 2012 (source: ONI). Der Angriff auf die North Sea ist durch das rote Symbol vor dem Horn von Afrika symbolisiert.

Der Einsatztruppenversorger Berlin der Deutschen Marine wird am Samstag mit 230 Soldaten an Bord aus Wilhelmshaven ausgelaufen, um die Fregatte Lübeck im Kampf gegen Piraten aus Somalia zu ersetzen.
In der Pressemitteilung der Bundeswehr heißt es:

Mit der “Berlin” wird erstmals ein Einsatzgruppenversorger der  Deutschen Marine zur Operation “Atalanta” entsandt. Gemessen an dem  Auftrag verfügt die “Berlin” über das Fähigkeitsspektrum einer Fregatte.  Zusätzlich befindet sich an Bord des EGV ein  Marineeinsatzrettungszentrum (MERZ). Das MERZ befähigt die “Berlin” zur  medizinischen Versorgung in See auf dem Niveau eines Kreiskrankenhauses.
Zur Erfüllung ihres Auftrages wird die “Berlin” durch  zusätzliches Personal unterstützt. Neben einem Boarding Sicherungsteam  (BST) und einem Vessel Protection Detachment (VPD) befinden sich für den  Einsatzzeitraum auch eine Bordfacharztgruppe, ein Rechtsberater sowie  Feldjäger und ein Sprachmittler an Bord. Weiterhin wird die “Berlin”  durch zwei Bordhubschrauber vom Typ “Sea King” des  Marinefliegergeschwaders 5 aus Kiel verstärkt.

Der Einsatztruppenversorger Berlin der Deutschen Marine wird am Samstag mit 230 Soldaten an Bord aus Wilhelmshaven ausgelaufen, um die Fregatte Lübeck im Kampf gegen Piraten aus Somalia zu ersetzen.

In der Pressemitteilung der Bundeswehr heißt es:

Mit der “Berlin” wird erstmals ein Einsatzgruppenversorger der Deutschen Marine zur Operation “Atalanta” entsandt. Gemessen an dem Auftrag verfügt die “Berlin” über das Fähigkeitsspektrum einer Fregatte. Zusätzlich befindet sich an Bord des EGV ein Marineeinsatzrettungszentrum (MERZ). Das MERZ befähigt die “Berlin” zur medizinischen Versorgung in See auf dem Niveau eines Kreiskrankenhauses.

Zur Erfüllung ihres Auftrages wird die “Berlin” durch zusätzliches Personal unterstützt. Neben einem Boarding Sicherungsteam (BST) und einem Vessel Protection Detachment (VPD) befinden sich für den Einsatzzeitraum auch eine Bordfacharztgruppe, ein Rechtsberater sowie Feldjäger und ein Sprachmittler an Bord. Weiterhin wird die “Berlin” durch zwei Bordhubschrauber vom Typ “Sea King” des Marinefliegergeschwaders 5 aus Kiel verstärkt.

Berlin: Streit um Jagd auf Piraten am Strand

Die EU-Anti-Piraten-Mission Atalanta will künftig Piraten auch am Strand von Somalia jagen. Das neue Einsatzkonzept führt in Berlin zum Streit, noch bevor es begonnen wird.

Vor allem Frankreich und Großbritannien drängen darauf, möglichst schnell nicht nur auf See, sondern auch an Land gegen die Piraten zu kämpfen. Dazu sollen Aufklärungsflugzeuge, Drohnen und Kampfhelikopter eingesetzt werden.

Der Spiegel berichtet jetzt über den Widerstand der Opposition gegen diese Pläne. Die Union scheint dafür zu sein.

Auch die Militärs glauben, dass begrenzte Einsätze am Strand erfolgsversprechend sind. Umstritten ist, ob auch Kampftruppen angelandet werden sollen, wie es die Strategen in Paris und London planen.

Anti Piraten Manöver in der Ostsee

Zur Zeit gibt es wenig Piratenmeldungen aus Afrika - keine Kaperungen, keine Freilassungen. Aber die Anti-Piraten-Union übt solange den Kampf gegen die Seeräuberei in einem internationalen Marinemanöver in der Ostsee.

Noch bis zum 22. September trainieren 3.500 Soldaten aus 20 Nationen mit 40 Kriegsschiffen Anti-Piraten- und Anti-Terror-Einsätze. Deutschland beteiligt sich mit dem Einsatzgruppenversorger Berlin, das U-Boot U 33 und die Fregatte Rheinland-Pfalz am Manöver Northern Coasts 2011.

Vielleicht haben die Wellenhöhen im Indischen Ozean (hier vom 4. September 2010) mit der geringen Aktivität der Piraten zu tun.

(Source: ostseeblick-nienhagen.de)

Piraten News vom 18. August 2011

In Somalia bereiten sich die Piraten nach dem Sommermonsun auf die neue Jagdsaison vor. In Berlin wird diskutiert, ob Söldner oder Bundespolizisten deutsche Handelsschiffe vor Seeräubern schützen sollen. Und ob sie mit Wattebällchen werfen müssen, oder automatische Waffen (wie die Piraten) verwenden dürfen.

Generalleutnant a.D. Hans-Heinrich Dieter hält nichts davon, ausgemusterte Soldaten zu Bundespolizisten umwidmen zu lassen, die dann an Bord deutscher Schiffe in High Risk Gebieten gehen.

Bei der 10. Weltkonferenz der Seemannsmissionen (ICMA) geht es ab morgen in Hamburg um die Angst vor Piraten und die zunehmende Bedeutung der Kreuzfahrt für Seeleute.

Die Bundesregierung hält alle Antworten auf eine Kleine Anfrage im Bundestag zum Thema Piraterie für geheim - und will sie nicht veröffentlichen. Sie können in der Geheimschutzstelle des Bundestages von Abgeordneten eingesehen werden.

Attac ist gegen den Einsatz von Söldnern auf Schiffen um Piratenangriffe, Kaperungen und Geiselnahmen zu verhindern.

Piratengipfel in Berlin

Termin: Am Montag, den 24. Januar, findet der Piratengipfel der Bundesregierung statt. Mehr…

Am Montag: Anti Piraten Gipfel in Berlin

Am 24. Januar findet endlich der angekündigte Anti-Piraten-Gipfel der Bundesregierung in Berlin statt. Die Reeder hoffen, dass künftig in den High-Risk-Gebieten Schutztruppen an Bord deutscher Schiffe stationiert werden. Mehr…

Anti-Piraten-Gipfel in Berlin

29-Okt-10 Die Bundesregierung verstärkt den Kampf gegen Piraterie. „Noch vor Weihnachten“, kündigte Verteidigungsstaatssekretär Thomas Kossendey  an, werde es eine Anti-Piraten-Runde mit Reedern, Verteidigungsministerium und Sicherheitsexperten in Berlin geben. Mehr…

(Source: )