Piraten in Somalia pleite

In einem etwas mageren Bericht berichtet der SPIEGEL unter Berufung auf die Nachrichtenagentur AP, dass die Piraten in Somalia wegen Erfolgslosigkeit von der Pleite bedroht sind.

Statt Luxuspalästen und Toyoto Landcruisern gibts jetzt staubige Hütten und Fussmärsche. Die Zahl der von somalischen Piraten gekaperten Schiffe ist von 47 im Jahr 2010 auf 5 in diesem Jahr zurück gegangen. Das führt zu Geldmangel bei den Piratenanführer und Arbeitslosigkeit bei den Piraten selbst.

Grund dafür:

  • bewaffnete Security an Bord vieler Handelsschiffe
  • der Beschuß von Piratenstellungen an Land durch Schiffe der EU-Flotte

Nach Angaben des U.N. Office on Drugs and Crimes ist die Lösegeldsumme, die die somalischen Piraten erpressen konnten, von US$ 170 Mio im Jahr 2011 auf US$ 25 Mio in diesem Jahe geradezu dramatisch eingebrochen.