Piratenüberfall oder Versicherungsbetrug? Ermittler ermordet

Der mysteriöse Tod eines britischen Ermittlers im Jemen legt den Verdacht nahe, dass nicht alle gemeldeten Piratenüberfälle tatsächlich stattgefunden haben. In einigen Fällen geht es scheinbar eher um Versicherungsbetrug.

Der britische Marine-Experte David Mockett war im Juli 2011 im Jemen mit seinem Auto in die Luft gesprengt worden, nachdem er begonnen hatte, einen angeblichen Piratenangriff auf den in Liberia registrierten griechischen Supertanker Brillante Virtuoso zu recherchieren. Das Schiff mit 150.000 Tonnen Rohöl in den Tanks war bei der angeblicher Attacke in Brand geraten (Foto: CMF).

David Mockett war offenkundig von Versicherungsgesellschaften mit der Ermittlung beauftragt worden und soll zu der Überzeugung gekommen sein, ein Piratenangriff habe nicht stattgefunden: “I could not find any evidence of bullet holes or exposure to grenades”, mailte er nach London.

Danach wurde er in die Luft gesprengt.

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