Britische Geisel an Piraten verkauft?
Bild berichtet unter Berufung auf die britische Zeitung Sun, die Entführer der britischen Urlauberin Judith Tebbutt hätten ihre Geisel für umgerechnet 230.000 Euro an somalische Piraten verkauft.
Judith Tebbutt war am 11. September aus ihrem Bungalow in einem Strandhotel in Kenia entführt und nach Somalia verschleppt worden. Ihr Ehemann wurde bei dem Überfall getötet.
Noch ist nicht klar, wer die Entführer waren. Angeblich hat sich eine islamistische Gruppe dazu bekannt. Aber gesicherte Belege gibt es dafür nicht. Vieles spricht dafür, dass kriminelle Gruppen und/oder Piraten hinter der Entführung stecken.
Zur Zeit scheint sich Judith Tebbutt in der Gewalt von Piraten zu befinden. Ein Sprecher der Piraten erklärte, die Frau sei zunächst nach Amara, dann nach Harardhere und zuletzt an einen unbekannten Ort in Somalia gebracht worden. Das bestätigten auch die Stammesältesten in diesen Gebieten. Mehr…
Eine Bestätigung für den Verkauf der Geisel von einer Gruppe an die Piraten gibt es nicht.
- Bericht über die ersten Festnahmen im Fall Tebbutt: hier.