Piracy News

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September 2011

46 posts

Somalische Fischer: Marine zerstört unsere Boote

Fischer aus der semi-autonomen somalischen Region Puntland werfen der internationalen Kriegsflotte vor, ihre Boote zu zerstören.

Die Fischer aus dem Ort Bayla im Norden Somalias behaupten, fast täglich gegen Mitternacht würden Kriegsschiffe und Fischtrawler mit schweren Waffen auf ihre kleinen Boote schießen und diese versenken. Mehr…

Sep 30, 20112 notes
#Fischer #Somalia #Kriegsflotte #Boote zerstört #Bayla
Anti Piraten Allianz in Westafrika

Benin, Togo, Ghana und Nigeria wollen jetzt zusammen die Piraten im Golf von Guinea bekämpfen.

Unterstützt werden sie dabei von amerikanischen und französischen Kriegsschiffen, die bereits vor der Küste Westafrikas operieren. Mehr…

Vorbild dafür ist die erfolgreiche RECAAP Organisation in Asien, der es gelang, die berüchtigte Malakka Strasse nahezu ganz von Piraten zu befreien.

Sep 28, 201112 notes
#Benin #Togo #Ghana #Nigeria #Piraten #Golf von Guinea #Recaap #Malakka Strasse #Westafrika
Indien "neutralisiert" acht Piraten im Golf von Aden

Die indische Marine ist bekannt dafür, dass sie nicht lange fackelt, wenn es um Piraten geht. Am Sonntag mussten das acht mutmaßliche Seeräuber in zwei Skiffs erleben, die versucht hatten Schiffe im Golf von Aden zu attackieren.

Indische Marinekommandos haben sie “neutralisiert”. Das bedeutet: Die Männer wurden entwaffnet, Ausrüstungsgegenstände wurden beschlagnahmt - danach durften die Verdächtigen weiterfahren.  Nichts spricht dafür, dass sie einfach liquidiert wurden, wie das Blog  Augen geradeaus andeutet.

Nach Angaben der Inder eskortierte das Kriegsschiff INS Sukanya (Foto) mehrere Schiffe durch den Golf von Aden, als die Piraten im Schutz der Dunkelheit angriffen. Sie näherten sich mit hoher Geschwindigkeit den Handelsschiffen MV Fairchem Bronco und MV Conquerer und reagierten weder auf Warnungen per Funk noch per Lautsprecher.

Darauf hin setzten die Inder Marinekommandos in  Schnellbooten und ihren Helikopter gegen die Angreifer ein. An Bord der Skiffs entdeckten die Soldaten Waffen, Leitern, GPS Geräte und anderes Piratenequipment. 

Bereits am 20. September hatte die Sukanya im Golf von Aden  einen Piratenangriff verhindert. Mehr…

Sep 27, 20114 notes
#Indische Marine #Piraten #Golf von Aden #INS Sukanya #MV Fairchem Bronco #MV Conquerer #Marinekommando #Piraten neutralisiert #robuster Einsatz
Piraterie und ihre Bekämpfung

Gestern fand auf Einladung des niedersächsischen Innenministers Uwe Schünemann (CDU) die Fachtagung Piraterie und ihre Bekämpfung in Berlin statt. Einige Dinge sind mir dabei aufgefallen:

Alle wissen, dass nur bewaffnete Sicherheitsteams an Bord Schutz vor Piraten garantieren und die ganze Welt fährt mit Söldnertrupps aus Israel, Kenia, Grossbritannien, Russland und den USA durch die piratenverseuchten Gebiete vor Somalia. Nur auf deutschen Schiffen ist es verboten.

Die deutsche Marine hat für ganz, ganz ernste Fälle sogenannte Vessel Protection Detachments (so heißen bewaffnete Sicherheitsteams beim Militär), die Schiffe schützen können. Wieviele? Jetzt bitte nicht lachen: 2 (in Worten: zwei). Das liege daran, dass die Männer ewig lang, nämlich 18 Monate, ausgebildet werden müssten, um auf einem Schiff mitzufahren, sagte der deutsche Admiral. Sein niederländischer Kollege verstand das Problem nicht ganz. Unsere Nachbarn nehmen einfach ihre tiptop trainierten Marinesoldaten - und schon geht’s los. Aber warum soll man es einfach machen, wenn’s auch kompliziert geht.

Der parlamentarische Staatssekretär aus dem Innenministerium bot den schwächsten Vortrag. Lustlos vom Blatt verlesene Banalitäten, kaum Infos. Schade, Chance verpasst.

Dann lieber einen coolen, alten Haudegen wie Thomas Kossendey, Staatssekretär im Verteidigungsministerium, der auch ohne Manuskript weiß, um was es geht.

War überhaupt jemand vom Wirtschafts- und Verkehrsministerium da?

Keine Ahnung, warum die Bundespolizei bei der Bekämpfung der Piraterie im indischen Ozean beteiligt sein will. Sie haben weder die passenden Schiffe noch die passende Ausbildung. Jetzt wollen sie deutsche Sicherheitsunternehmen für den Schutz deutscher Schiffe “zertifizieren”. Klingt nicht nach Kampf, sondern nach Bürokratie. Meine Meinung: Lasst die Marine das machen, die kennt sich aus auf See. Und die Strafverfolgung soll im Auftrag aller betroffenen Bundesländer Niedersachsen erledigen. Das LKA in Hannover scheint davon mehr Ahnung zu haben als alle anderen zusammen.

Der Mann von der deutschen Sicherheitswirtschaft will natürlich auch was vom Piraten-Kuchen ab haben. Aber den Markt haben sich längst die anderen geteilt. Mindestens 170 Security-Unternehmen tummeln sich bereits rund um den indischen Ozean und bieten ihre (bewaffneten) Dienste an (für 50.000 Dollar/Passage). Zu diesem Thema passt diese Meldung.

Vielleicht ist es sogar besser, wenn sich deutsche Sicherheitsleute da raus halten. Sie dürfen nämlich keine ernsthaften Waffen mit an Bord nehmen. Die Piraten haben aber Maschinengewehre, Panzergranaten und Raketenwerfer.

Folter, Vergewaltigung, Scheinhinrichtungen. Wenigstens der Mann vom LKA Niedersachsen und der niederländische Admiral haben klar und deutlich gesagt und gezeigt, wie  Piraten ihre Geiseln quälen, demütigen, foltern, töten. Männer, Frauen, Kinder werden vergewaltigt, Hoden mit Kabelbinder abgeklemmt, Seeleute stundenlang an den Händen aufgehängt oder nackt in die Kühlkammern gesteckt. Bis zu 700 Menschen werden so zu jedem Zeitpunkt in diesem Jahr misshandelt und traumatisiert. Ein ganz großes menschliches Drama.

 Der beste Vortrag war der von Flotillenadmiral Michiel Hijmans (Königliche Niederländische Marine) über “Fighting Piracy: From a reactiv to a proactive approach”. Da hat einer Klartext geredet, statt sich ängstlich hinter political correctness zu verstecken. Piraten sind Verbrecher und müssen mit aller Konsequenz verfolgt und bekämpft werden. Basta.

Das ist die NATO Alert Map von heute (zum Vergrößern anklicken)

Sep 27, 201112 notes
#Admiral #Bundespolizei #Fachtagung #Folter #Innenministerium #Kossendey #Königliche Niederländische Marine #LKA Niedersachsen #Michiel Hijmans #Mord #Piraten #Piraterie #Piraterie und ihre Bekämpfung #Scheinhinrichtungen #Security #Sicherheitsteams #Somalia #Söldner #Uwe Schünemann #Vergewaltigung #Verkehrsministerium #Verteidigungsministerium #Vessel Protection Detachment #Waffen #Wirtschaftsministerium #Zertifizierung #deutsche Marine #deutsche Sicherheitswirtschaft #Fighting Piracy
Sep 27, 20114 notes
#Piraten #Somalia #russische Pazifikflotte #russische Nordflotte #Horn von Afrika #sweromorsk #Admiral Pantelejew
Piratenprozess Hamburg: "Ich wurde gezwungen"

Einer der 10 angeklagten Somalier im Hamburger Piratenprozess erklärte, er sei ein harmloser Fischer und von den anderen gezwungen worden, mitzumachen.

Der 49jährige sei von fünf Männern auf offener See überfallen und verprügelt  und dann auf das deutsche Schiff Taipan geschickt worden. Dass geschossen wurde, habe er nicht bemerkt. Er sei nach der Enterung des Schiffes nur auf einem Stuhl gesessen.

Bei der Befreiungsaktion hatten niederländische Spezialeinheiten Pistolen, Sturmgewehre und Panzerfäuste sichergestellt. Die Niederländer kannten den Verdächtigen schon. Sie hatten ihn bereits ein paar Tage vorher wegen des Verdachts von Piraterie festgenommen, aber dann wieder laufen gelassen- mangels Beweisen.  Mehr…

Sep 27, 20115 notes
#Hamburg #Piratenprozess #Angeklagter #Piraten #Prozeß #Fischer #Somalia #Hamburger Piratenprozess #Befreiungsaktion
Updates

Ich habe folgende Meldungen upgedated:

  1. Zur Freilassung der Huang-Son-Sun gibt es nun eine Information über die Höhe des bezahlten Lösegeldes.
  2. Und im Konflikt um die Arbeitszeitregelung der Marineversorger hat nun das Verteidigungsministerium Stellung bezogen.
Sep 27, 2011
#Update #Huang Son Sun #Konflikt Arbeitszeitregelung #Arbeitszeitregelung #Marineversorger #Verteidigungsministerium #Lösegeld
Piratenjagd behindert - Innenminister kritisieren Berlin (mit Update)

Die Innenminister von Hamburg und Niedersachsen haben scharfe Kritik am Verteidigungsministerium geübt, weil die deutschen Kriegsschiffe vor Somalia aus arbeitsrechtlichen Gründen nicht von Versorgungstankern versorgt werden können.

“Dass Deutschland die eigenen Fregatten nicht durch Tankschiffe versorgen kann, ist ein Armutszeugnis“, sagte der niedersächsische Innenminister Uwe Schünemann (CDU) der „Welt“. Diesen Mangel müsse das Verteidigungsministerium sofort abstellen: „Sonst verlieren wir international viel Ansehen.“

Zur Zeit sind die deutschen Fregatten Köln (Foto) und Bayern zum Eu-Anti-Piraten-Einsatz Atalanta abgeordnet.

Hamburgs Innenminister Michael Neumann (SPD) erklärte: „Wir müssen jetzt den dringend notwendigen Druck aufbauen, damit die Regierung bei der Bekämpfung der Seepiraterie endlich ihrer Verantwortung gerecht wird“.

Am Mittwoch war nach Angaben des Hamburger Abendblattes bekannt geworden, dass die Marine wegen einer Arbeitszeitbeschränkung für angestellte Seeleute zurzeit keine Versorgungstanker mehr zur Piratenjagd nach Somalia schicken kann. Das geht aus einem Bericht des Verteidigungsministeriums hervor, der der dpa vorliegt. Den „Kieler Nachrichten“ zufolge dürfen die vier Tanker derzeit nur in Nord- und Ostsee eingesetzt werden. Hintergrund ist ein Konflikt um das Arbeitszeitgesetz. Mehr…

Update 27. September: Bei der Fachtagung “Piraterie und ihre Bekämpfung” in Berlin dementierte Thomas Kossendey, parlamentarischer Staatssekretär im Verteidigungsministerium, dass die Arbeitszeitregelung an Bord der Marineversorger Ursache dafür sei, dass die Bundeswehr zur Zeit keine Tanker vor Somalia im Einsatz habe. Diese Aufgabe nähmen zur Zeit turnusgemäss die Niederlande wahr.

Sep 26, 2011
#Arbeitsrecht #Arbeitszeitgesetz #Atalanta #FGS Bayern #FGS Köln #Innenminister #Kriegsschiffe #Neumann #Piratenjagd #Schünemann #Somalia #Tankschiffe #Verteidigungsminister #deutsche Marine
Schiff vor Westafrika befreit (Update)

Der in Lome/Togo entführte Tanker Mattheos 1 ist wieder frei.

Das bestätigten jetzt sowohl der spanische Eigner des am 13. September vor Westafrika entführten Schiffes, als auch die philippinische Regierung. Die 14 philippinischen Besatzungsmitglieder, fünf Spanier und vier weitere Seeleute anderer Nationalität seien frei.

Lösegeld sei nicht bezahlt worde, sagten die Eigner. Die Piraten hätten aber das geladene Dieselöl gestohlen. Mehr…

Die Mattheos 1 fährt unter Flagge Zyperns und wird von Norwegen aus bereedert.

Dass die Mehrheit der Crew von den Philippinen stammt ist nichts ungewöhnliches in der Handesschifffahrt. Etwa 250.000 Filipinos sind auf Schiffen weltweit geheuert, das macht etwa ein Viertel aller Arbeitskräfte auf See aus.

Sep 25, 201116 notes
#Piraten #Schiffsbefreiung #Spanien #Westafrika #philippinische Crew #Mattheos 1 #Lösegeld #Diesel gestohlen #Crew unversehrt #Lome #Togo
Britische Geisel an Piraten verkauft?

Bild berichtet unter Berufung auf die britische Zeitung Sun, die Entführer der britischen Urlauberin Judith Tebbutt hätten ihre Geisel für umgerechnet 230.000 Euro an somalische Piraten verkauft.

Judith Tebbutt war am 11. September aus ihrem Bungalow in einem Strandhotel in Kenia entführt und nach Somalia verschleppt worden. Ihr Ehemann wurde bei dem Überfall getötet.

Noch ist nicht klar, wer die Entführer waren. Angeblich hat sich eine islamistische Gruppe dazu bekannt. Aber gesicherte Belege gibt es dafür nicht. Vieles spricht dafür, dass kriminelle Gruppen und/oder Piraten hinter der Entführung stecken.

Zur Zeit scheint sich Judith Tebbutt in der Gewalt von Piraten zu befinden. Ein Sprecher der Piraten erklärte, die Frau sei zunächst nach Amara, dann nach Harardhere und zuletzt an einen unbekannten Ort in Somalia gebracht worden. Das bestätigten auch die Stammesältesten in diesen Gebieten. Mehr…

Eine Bestätigung für den Verkauf der Geisel von einer Gruppe an die Piraten gibt es nicht.

  • Bericht über die ersten Festnahmen im Fall Tebbutt: hier.
Sep 23, 2011
#Britische Geisel #Geisel #Judith Tebbitt #Tebitt #Geisel verkauft #Terroristen #Piraten #Somalia #Kenia #Amara #Harardhere
Piratenjäger in Mosambik wieder frei

Die Mitte der Woche auf dem Flughafen Nampula in Mosambik festgehaltenen Sicherheitsmänner aus den USA und Grossbritannien sind wieder frei.

Das erklärte jetzt ihr Arbeitgeber, die Greyside Group aus den USA. Die fünf Männer seien eines der vielen Greyside-Teams, die als bewaffnete Security Schiffe durch die Piratengebiete des Indischen Ozeans begleiten. Die Männer hätten Munition, aber keine Waffen mit sich geführt und seien lediglich kurz befragt worden, bevor ihnen ein Visum ausgestellt wurde.

  • In ersten Meldungen war von einer Verhaftung der Männer die Rede gewesen.
  • Die aktuelle Pressemeldung von Greyside lest ihr hier.
Sep 23, 20112 notes
#Piratenjäger #Mosambik #Nampula #Festnahme #Greyside Group #Piratengebiete #Piraten #Security
Geiseln sterben auf entführtem Schiff

Den 24 Geiseln auf der vor 17 Monaten von Piraten entführten Iceberg (Foto) geht es schlecht. Ein Seemann ist bereits gestorben.

Die anderen leiden nach Angaben eines Sprechers der Piraten in Somalia unter Vergiftungserscheinungen. Angeblich, so der Pirat, hat der RoRo-Frachter giftige Chemikalien geladen, die offenbar ausdünsten.

Offiziell hat die Iceberg Maschinenteile für die Vereinigten Arabischen Emirate (UAE) geladen.

Der 4.500-Tonnen-Frachter gehört der Azal Shipping in Dubai und fährt unter panamesischer Flagge. Das Schiff wurde am 29. Mai 2010 zehn Seemeilen vor Aden im Jemen entführt und ist seitdem in der Gewalt somalischer Piraten. Kein anderes Schiff war länger von Piraten besetzt.

Die Crew stammt aus Indien, Pakistan, Ghana, aus dem Sudan, dem Jemen und von den Philippinen. Ein Seemann beging im Oktober letzten Jahres Selbstmord indem er über die Reling sprang und ertrank.

Im Moment liegt das Schiff vor Garacaad in der somalischen quasi-autonomen Region Puntland. Die Piraten fordern ein Lösegeld von 8 Mio. Dollar. Aber in Somalia heißt es, dass es schon seit Monaten keine Gespräche mehr mit den Schiffseignern gibt. Offenbar haben diese kein Interesse mehr an dem 35 Jahre alten Schiff und der Besatzung.

Sep 23, 2011
#MV Iceberg #Iceberg #Geiseln #Geiseln sterben #Selbstmord an Bord #entführtes Schiff #Piraten #Somalia #Puntland #Jemen #Aden #RoRo Frachter #giftige Chemikalien #Azal Shipping #am längsten entführtes Schiff #Lösegeld
Washington Post bestätigt Piratenterror-Information

Die USA setzen von den Seychellen aus Drohnen gegen Ziele in Somalia ein.

Damit bestätigte jetzt die Washington Post eine Information aus meinem Buch Piratenterror. Dort heißt es:

Rund 30 Kampfeinheiten der NATO, der Europäischen Union sowie Kriegsschiffe aus Indien, Russland, Japan, China, Malaysia, Indonesien und aus dem Iran sind unterdessen am Horn von Afrika stationiert. Dazu kommen Aufklärungsflugzeuge, die von Djibuti aus operieren und Überwachungsdrohnen, die auf den Seychellen starten. Die vereinte Armada soll die lebenswichtige Seewege über den Indischen Ozean und durch den Suezkanal schützen.

Sep 22, 2011
#USA #Drohnen #Piratenterror #Somalia #Seychellen #Djibuti #Horn von Afrika
Piratenjäger in Mosambik festgenommen

Immer mehr Söldner und söldnerähnliche Gruppierungen machen sich in Afrika auf die lukrative Jagd nach Piraten. Jetzt wurde ein Trupp in Mosambik festgenommen.

Die Männer, vier Amerikaner und ein Brite unter Führung eines Ex-US-Navy-Seal, wurden auf dem Nampula-Flughafen im Norden des Landes wg. illegaler Einfuhr von Waffen in Gewahrsam genommen. Sie waren angeblich beauftragt, ein von Piraten in der Hafenstadt Pemba festgehaltenes Schiff zu befreien.

Mehr…

Sep 22, 20114 notes
#Piratenjäger #Piraten #Söldner #illegaler Waffenbesitz #Mosambik #Navy Seals #Nampula #Pemba #entführtes Schiff
Deutsche Marine durch Arbeitszeitgesetz in der Piratenjagd behindert

Auf den Versorgungsschiffen der deutschen Marine fahren keine Soldaten, sondern Angestellte. Und zwar streng nach tariflicher Arbeitszeitregelung. Deshalb können keine Marinetanker mehr nach Somalia geschickt werden, um die deutschen Fregatten im Kampf gegen Piraten zu versorgen.

Das wurde jetzt bekannt. Die deutschen Kampfeinheiten müssen von den Versorgern anderer Nationen unterstützt werden. Mehr…

Kommentar. Da hat doch irgendwer im Verteidigungsministerium etwas Grundsätzliches verpennt. Eine Marine, die Dienst nach Vorschrift macht, kann eigentlich gleich eingemottet werden. Ist aber vielleicht auch besser so, dass die deutschen Marinetanker zu Hause bleiben. Im Indischen Ozean machen die Einheiten ja keine Kreuzfahrt, da herrscht Krieg, ein asymmetrischer zwar, aber immerhin: Krieg. Und da wäre es ziemlich doof, wenn ein Teil der Truppe mitten im Einsatz um 17 Uhr den Hammer fallen lässt, weil die Arbeitszeit abgelaufen ist…

Sep 22, 20111 note
#deutsche Marine #Marine #Versorgungstanker #Versorger #Kriegsschiffe #Piraten #Somalia #Marinetanker #Arbeitszeitregelung #Arbeitszeitgesetz #Piratenjagd #Verteidigungsministerium
Sep 22, 20115 notes
#Huang-Son-Sun #freigelassen #Piraten #Somalia #Vietnam #Lösegeld #Dover #MV Dover
Sep 22, 201110 notes
#EuNavFor #Atalanta #Bayern #Sea Master I #Indischer Ozean #Hilfsgüter #Somalia #Piraten #Bossasso
Piraten-Angriff auf MV An Ning Jiang von Security abgewehrt

Ein Piraten-Angriff auf den chinesischen Frachter An Ning Jiang (Foto) wurde gestern abgewehrt.

Die Piraten hatten das Schiff nach Angaben von SomaliaReport 85 sm östlich von Mombasa/Kenia angegriffen. Die Crew zog sich in Zitadelle zurück und überließ einem  Security-Team die Verteidigung. Diesem gelang es, den Angriuff zurückzuschlagen. Ob dabei Seeräuber zu Schaden kamen - unbekannt.

Das Schiff hat unterdessen Mombasa erreicht.

Sep 21, 20114 notes
#Piratenangriff #Piraten #Somalia #Mombasa #Kenia #An Ning Jiang #SomaliaReport #Crew #Zitadelle #Security an Bord #Angriff abgewehrt
Neues Piraten Drama im Indischen Ozean: Entführtes Schiff brennt (mit Update)

Der gestern entführte Frachter MV Pacific Express steht in Flammen. Die 26 Crewmitglieder sind in Sicherheit.

Gestern morgen attackierten somalische Piraten den griechischen Frachter im Indischen Ozean etwa 180 sm vor Mombasa/Kenia, dem Zielhafen des Schiffes. Die Pacific Express setzte noch einen Notruf ab, der von dem italienischen RoRo-Frachter Joly Corallo empfangen und weitergegeben wurde. Aber als das  italienisches Kriegsschiff Andrea Doria den Tatort erreichte, brannte das Schiff bereits.

Wie es heißt, wurde die Crew von einem Boarding Team der Andrea Doria aus dem Schutzraum (“Zitadelle) gerettet. Die Kidnapper waren zu diesem Zeitpunkt schon verschwunden. Wahrscheinlich hatten sie das Schiff in Brand gesetzt, um die Besatzung aus der Zitadelle zu treiben und hatten das Feuer nicht mehr unter Kontrolle bringen können. (UPDATE: Die NATO hat unterdessen diese Vermutung bestätigt).

  • Bericht von SomaliaReport über die Entführung der Pacific Express: hier.
  • Pressemeldung der NATO über die Rettung der Crew: hier.

Boarding Team der Andrea Doria an Bord der Pacific Express

Die brennende Pacific Express

Das Boarding Team der Italiener auf dem Weg zu dem brennenden Schiff

Sep 21, 2011
#entführtes Schiff #Pacific Express #Schiffsbrand #Piraten #Somalia #Kenia #Mombasa #Frachter #Indischer Ozean #Somalia #Andrea Doria #Zitadelle #Schutzraum #NATO #SomaliaReport #Kidnapper #Joly Corallo #Boarding Team
Stammesälteste in Puntland gegen Piraten

Die Stammesältesten in der semi-autonomen Region Puntland in Somalia werfen der Regierung vor, zuwenig gegen die Piraten zu unternehmen.

Die traditionellen Führer wenden sich damit nach einem Bericht des Nachrichtendienstes SomaliaReport gegen Puntlands Präsident Abdirahman Mohamed Faroole. “Was wir erleben ist, dass die Zahl der Piraten Tag für Tag wächst und uns belastet, sowohl ökonomisch als auch was die Sicherheit betrifft”, sagte der Ältestenrat.

SomaliaReport zitiert einen Sprecher der Piraten, der angibt, eine Reihe von Ministern seien an der Piraterie beteiligt.

Mich überrascht das nicht. Der Präsident Faroole aka Farole (Foto) selbst gilt nämlich als einer der Paten der Piraten in Somalia. In meinem Buch Piratenterror zitiere ich den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen (UN) mit der Feststellung, Puntland entwickle sich unter Faroole zu einem korrupten und kriminellen Staat.

Auszug aus Piratenterror:

In der semiautonomen Region Puntland, die über ein rudimentäres Staatssystem verfügt und die Piraterie einigermaßen unter Kontrolle halten konnte, hat sich die Situation seit der Machtübernahme durch Abdirahman Mohamed Faroole vom Mussa-Issa-Clan im Jahr 2009 verschlechtert. In den Berichten für den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen heißt es, Puntland entwickle sich unter dem neuen Präsidenten in einen kriminellen Staat. Sowohl der Präsident selbst, als auch Mitglieder seines Kabinetts seien korrupt. Insbesondere Innenminister General Abdullahi Ahmed Jama „Ilkajiir“ und der Minister für innere Sicherheit General Abdillahi Sa’iid Samatar stünden auf der Payroll der Piraten. Kein Wunder, wenn der Etat des Staates gerade mal 20 Prozent des Jahresumsatzes der Piraten ausmacht.

Sep 19, 20113 notes
#Puntland #Somalia #Piraten #Stammesälteste #Pate der Piraten #Präsident Farole #Farole #Faroole #Stammesälteste gegen Piraterie #Piratenterror #Sicherheitsrat #Vereinte Nationen
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